Neues aus Berlin – Newsletter vom 02.09.2022

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die parlamentarische Arbeit nimmt wieder ordentlich Fahrt auf. Ich hoffe, du konntest dich gut erholen und deine Batterien wieder ein wenig aufladen. Neben ein paar Tagen Urlaub war ich in den vergangenen Wochen viel im Wahlkreis unterwegs. Ich bin mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen, hatte einige Kollegen aus der Bundestagsfraktion zu Gast, mit denen ich spannende Besuche und Gespräche bei Unternehmen im Wahlkreis hatte und ich durfte meine erste BPA-Besuchergruppe mit vielen Ehrenamtlichen aus dem Katastrophenschutz in Berlin empfangen.

Hier kannst du mehr zur Fahrt meiner ersten BPA-Besuchergruppe nach Berlin lesen.

Foto: Bundesregierung/ StadtLandMensch-Fotografie

 

Bei all den Gesprächen, die ich geführt habe, waren weder Winnetou noch Layla Themen, die die Menschen bewegen, sondern die hohen Energie- und Lebensmittelpreise und die Frage, wie man in den kommenden Monaten die Miete zahlen und über die Runden kommen soll. Auch die Fortführung des 9€-Tickets war ein Anliegen, das mir viele Menschen zugetragen haben.

Diese Gespräche sind mir besonders wichtig. Denn all die Rückmeldungen und Anliegen nehme ich mit nach Berlin, wo kommende Woche die erste Sitzungswoche nach der Sommerpause losgeht. Als SPD-Fraktion haben wir uns gestern und heute zur Klausur in Dresden getroffen und viele der drängenden Fragen besprochen.

Das 9€-Ticket war ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass die Menschen gerne emissionsarme Alternativen zum Auto nutzen, wenn es denn möglich und kostengünstig ist. Daher möchten wir als SPD-Fraktion ein Bürger:innen-Ticket einführen, das gemeinsam von Bund und Ländern finanziert wird. Für 49€ im Monat soll es dann dauerhaft ein bundesweites Ticket geben und für einzelne Gruppen, beispielsweise für Schüler:innen, Azubis, Studierende, Rentner:innen, Ehrenamtliche und Inhaber:innen von Sozialtickets, wollen wir ein ermäßigtes Ticket für 29€ anbieten.

Außerdem wollen wir gezielt Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen entlasten:
Familien, Rentner:innen, Student:innen, Azubis und Arbeitslose leiden besonders unter den starken Preissteigerungen. Die Belastungen sind für immer mehr Menschen deutlich spürbar. Deswegen möchten wir sie mit Direktzahlungen konkret und unbürokratisch untersützen.
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Ein weiteres Vorhaben, an dem ich als Berichterstatter im Bauausschuss eng mitarbeiten darf, ist die Wohngeldreform. Bis zum 1.1.2023 wollen wir das Wohngeld erhöhen, den Zugang vereinfachen und den Kreis der Empfänger:innen ausweiten, damit niemand seine Wohnung verliert, weil er seine Miete nicht bezahlen kann.

 

Hier kannst du mehr zu den Entlastungen lesen, die wir als SPD-Fraktion vorschlagen.

 

 

All das werden wir in den kommenden Wochen im Bundestag besprechen. Das werden wichtige und zum Teil harte Verhandlungen. Ich freue mich sehr, mit voller Kraft in die zweite parlamentarische Jahreshälfte zu starten und mich für unsere Region in Berlin stark zu machen.

Dabei ist es mir nach wie vor enorm wichtig, von euch zu hören, was eure Anliegen sind. Wenn du etwas auf dem Herzen hast, schreib mir gerne oder vereinbare einen Termin für meine Sprechstunde.

Herzliche Grüße
​​​​​​​Dein Brian