Am Mittwoch (24. November) empfing Dattelns Bürgermeister André Dora den SPD-Bundestagsabgeordneten Brian Nickholz zu seinem Antrittsbesuch im Rathaus.
Bürgermeister Dora und SPD-Abgeordneter Nickholz sprachen auch intensiv über die nach wie vor bestehenden Herausforderungen zur Beherrschung und Bewältigung der Pandemie.
Wie bei allen Gesprächen mit den Bürgermeistern im Wahlkreis spielte die Frage der finanziellen Entlastung der Städte eine große Rolle. MdB Nickholz signalisierte volle Unterstützung bei dem Thema. Der SPD-Bundestagsabgeordnete dazu: „Unsere Städte tragen die Last von Kassenkrediten und steigenden Sozialausgaben. Hier werde ich mich beim Bund dafür einsetzen, dass die begonnene Kostenübernahme durch den Bund auch in der neuen Legislaturperiode fortgesetzt und ausgebaut wird.“ Nickholz verwies in diesem Zusammenhang auf die Einigung im Koalitionsvertrag, struktur- und finanzschwache Städte durch die Schaffung eines Altschuldenfonds noch stärker zu entlasten. „Das Ruhrgebiet braucht dieses Instrument so schnell wie möglich. So schaffen wir dringend benötigte finanzielle Freiräume für Investitionen in unseren Städten“, so der SPD-Abgeordnete. Darüber hinaus bot MdB Nickholz seine Unterstützung mit Blick auf Förderprogramme des Bundes an. Abschließend machte er deutlich, dass er ein Ansprechpartner für alle vor Ort im Wahlkreis sein möchte. „Gerade weil ich selbst aus der Kommunalpolitik komme, ist es mir wichtig, als Mitglied des Bundestages für die Menschen vor Ort ein verlässlicher Ansprechpartner zu sein. Mein Angebot gilt für den Bürgermeister ebenso wie für die demokratischen Fraktionen im Stadtrat,“ so Brian Nickholz.
Mit einer großen Bitte wandte sich Dora jedoch an den Bundestagsabgeordneten: Er soll sich gezielt für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege einsetzen. Ebenso soll die Finanzierung der Krankenhäuser verbessert werden. Dora erklärte sein Anliegen so: „Die Kinderklinik in Datteln ist die drittgrößte Kinderklinik in der Bundesrepublik. Sie ist Arbeitgeber für viele Menschen vor Ort. Die Pflegekräfte leisten dort eine sehr gute und wichtige, aber auch schwere Arbeit. Es ist wichtig, sie zu unterstützen.“ Der SPD-Abgeordnete sagte seine Unterstützung zu und ergänzte: „Ich weiß aus meinem engeren Umfeld, wie herausfordernd die Arbeit in der Pflege ist. Ich werde mich im Deutschen Bundestag für eine faire Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen und einer generellen Aufwertung der Pflegeberufe vernehmbar einsetzen.“